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auf den Seiten des Deutschen Instituts für Präventive Medizin. mehr

Präventive Medizin ist die Vorbeugung von Krankheit, Hilflosigkeit und Sucht durch geeignete medizinische und psychologische Maßnahmen. Prävention (von lat. praevenire) bedeutet "zuvorkommen".  mehr

"Besser praevenere als praeveniri" - besser zuvorkommen als sich zuvorkommen lassen- ein Motto Friedrichs des Großen von Preussen, gewinnt angesichts der demographischen Entwicklung und der wahrscheinlichen Aussicht auf nahezu lebenslanges Arbeiten der Babyboomer-Generation, eine völlig neue Bedeutung. 

Ob man es wahr haben will oder nicht: Fit sein bis ins hohe Alter wird für viele Menschen der heute 50jährigen und der folgenden Generationen zu einer Existenzfrage.

Aktuelles

Professionelle Vorsorge für den Mann ab 50

"Care50plus" lautet der Titel eines Fortbildungscurriculums für Ärzte, die sich intensiv mit der männerorientierten Vorsorge beschäftigen möchten. Zusammen mit dem Urologen Privatdozent Dr. med. Michael Mathers erarbeiteten die Präventionsmediziner Dr. Horst Blank Msc und Dr. Uwe Höller MSc im Auftrag der "Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG)"  ein interdisziplinäres Programm zur ganzheitlichen Männervorsorge. Am 21. April 2012 wurde "Care50plus" anläßlich der Jahrestagung der DGMG in Bad Homburg den Fachkreisen vorgestellt.

Pressemitteilung DGMG Ärztezeitung vom 2.5.2012 Wirtschaftsmagazin für Urologen 25.5.2012

 

 

Vorsorge 2012

Um diesen Existenzfragen medizinisch begründbare Antworten zu liefern, haben wir das Vorsorgeprogramm 2012 aufgelegt, das unter Leitung von Dr. Höller durchgeführt wird.

Details

Alzheimer und Demenz - welchen Nutzen hat die Früherkennung?

Die Ursachen für eine kognitive Beeinträchtigung können äußerst vielfältig sein. Bei einigen Personen liegt der Störung eine behandelbare bzw. reversible Erkrankung zugrunde, zum Beispiel ein Vitamin-B-Mangel oder eine Depression; in diesen Fällen kann die Erkrankung nach der Diagnosestellung gezielt behandelt und so dem Patienten weiteres Leiden erspart werden.

Bei einem irreversiblen kognitiven Abbau wird es den Betroffenen und ihren Angehörigen durch die Diagnose erst ermöglicht, den veränderten Zustand zu verstehen, sich darauf einzustellen und sich gezielt um eine Behandlung oder Unterstützung zu bemühen.

Eine frühzeitige Diagnose kann diesen Patienten helfen, wenigstens die Symptome zu lindern, die Funktionsfähigkeit zu optimieren und mögliche schädliche Begleitmedikamente zu vermeiden, um so eine weitere Verschlechterung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Außerdem wird es dem Patienten und seinen Angehörigen erst durch die richtige Diagnose möglich, für die Zukunft zu planen und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Inzwischen gibt es diagnostische Möglichkeiten, Hirnleistungsstörungen frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung einer Demenz durch präventivmedizinische therapeutische Maßnahmen zu verzögern. Je früher diese eingesetzt werden, um so besser ist das Ergebnis. Für Demenz gibt es keine Heilung.

Quelle: Alzheimer´s & Dementia November 2011

Zink schützt vor Testosteronmangel

Unter den wichtigsten Substanzen für ihre Gesundheit vermuten nur wenige Männer Zink.

Dieses chemische Element aktiviert oder hemmt mehrere Enzyme. Für die Bildung ausreichender Mengen des Sexualhormons Testosteron ist es sogar unabdingbar.

Ein Mangel unterbindet in der Hirnanhangdrüse die Produktion der dazu nötigen, stimulierenden Substanzen. Im Körper des älter werdenden Mannes bremst nur Zink ein bestimmtes Enzym (Aromatase), das Testosteron in das so genannte weibliche Sexualhormon Östrogen umwandelt. Das Verhältnis dieser Botenstoffe beträgt im jugendlichen Organismus etwa 50:1. Es fällt im Laufe des Lebens mitunter auf nur 10:1.

Ein relativ stärkeres Vorkommen von Östrogen im männlichen Blut äußert sich nicht nur in einer Verweiblichung der Körperform, sondern auch in der größeren Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen.

Fettzellen enthalten außerdem reichlich ein bestimmtes Enzym, das den Östrogenspiegel nach oben treibt – das heißt, jede Gewichtszunahme beschleunigt noch diese Entwicklung. Dabei wird auch eine kritische Rolle von Alkohol beobachtet: Er reduziert die Aktivität von Zink und führt beim Mann so ebenfalls zu einer Vermehrung der weiblichen Hormonmoleküle.

Empfehlung: Bei Testosteronmangelsymptomen auch Zink bestimmen lassen.

Quelle: GSAAM September 2011

Bewegung schützt das Gehirn

Bewegung spielt für den Gehirnstoffwechsel eine noch wichtigere Rolle, als bisher schon bekannt war. Wie die amerikanische Fachzeitschrift „Brain, Behaviour and Immunity“ berichtet, wurden Mäuse körperlich ertüchtigt, bevor in ihrem Gehirn der Hippocampus durch eine Chemikalie angegriffen wurde.

Es ist die Gehirnstruktur, in der das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis lokalisiert sind.Bei der Studie wurde eine Entzündung ausgelöst, wie sie bei Arthritis die Knorpelflächen angreift. Dabei spielen bestimmte Substanzen, die so genannten Interleukine-1, eine dominierende Rolle.

Die spätere Untersuchung der Mäusegehirne ergab einen interessanten Einblick: Durch die Fitnessanstrengungen vor der Schädigung hatte sich im Gehirngewebe der Versuchstiere ein wichtiger Gegenspieler für derartige Zellveränderungen, nämlich Interleukin-6, gebildet. Er gilt als ein wichtiger Regulator für Reaktionen auf Entzündungen überall im Körper. Diese Moleküle dämpften bei diesem Versuch den Eindruck der aggressiven Chemikalie und bewahrten das Gehirn der Nager vor schweren Schäden.

Ein derartiger Voraus-Schutz des Gehirngewebes durch körperliche Ertüchtigung war bisher unbekannt.

Frühere Versuche hatten gezeigt, dass Fitness nach einem Schadensfall den Reparaturmechanismus des Gehirns unterstützt, ohne dass die Kausalität gesichert war.

Quelle: GSAAM September 2011

 

Verzahnung von Institut und Klinik

Seit dem 1.12.2010 unterhält das Deutsche Institut für Präventive Medizin DIfPM zusätzlich zum Vorsorgezentrum in Bergisch Gladbach Paffrath auch Ordinationsräume im Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz. Im Rahmen ihrer konsiliarischen Tätigkeit können Dr. Höller und Dr. Blank zu präventivmedizinischen Fragestellungen nach Terminvereinbarung auch dort konsultiert werden. 

Die Vernetzung von Spezialisten verschiedener Fachgebiete im Rahmen der Institutsarbeit erlaubt eine kompetentere Betreuung unserer Klienten, Kunden und Patienten, als das für einen einzelnen Arzt oder Therapeuten möglich wäre.

Z.Zt. deckt das Institut die Bereiche: Präventive Medizin, Orthomolekulare Medizin, Hormondiagnostik und -therapie für Männer und Frauen, Rheumatologie, Innere Medizin, Pulmologie, Schlafmedizin, Umweltmedizin, Physiotherapie und Osteopathie sowie die gesamte klinische Psychologie einschließlich der Suchtprävention ab.

Durch die Verzahnung mit dem Eduardus-Krankenhaus steht die komplette Logistik eines modernen Krankenhauses zur Verfügung. Institut und Krankenhaus ergänzen sich zu einem präventivmedizinischen Kompetenzzentrum.

 

Schlafmedizinische Sprechstunde im Vorsorgezentrum Paffrath

Gestörter Schlaf ist wesentliches Symptom neurohormoneller Dysbalancen und Depressionen. Gestörter Schlaf gefährdet Ihre psychische und physische Gesundheit und ist Ursache von Konzentrationsstörungen und Leistungsminderung. Unsere Therapeuten, Ärzte und Wissenschaftler konzentrieren daher ihre Aufmerksamkeit auf eine professionelle Schlafdiagnostik und ggf. auch Therapie. Unser Institut ist bereits seit Juni 2010 online mit dem Schlaflabor des Klinikums Leverkusen verbunden.

Ab Donnerstag, den 13. Januar 2011 wird der Leiter des Schlaflabors, Herr
Dr. med. Manfred Thönes, ab 18.00 Uhr eine schlafmedizinische Sprechstunde einrichten. Die Sprechstunde wird interdisziplinär geführt, d.h. Schlafmediziner, Psychologe und Hormonspezialist erarbeiten gemeinsam Ihr individuelles Diagnose- und Therapiekonzept.